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Impressum

Eine langjährige Patientin lebt seit einigen Jahren in Gabun und betreut dort in einem Zentrum Kinder, die von Kinderhändlern eingesetzt, ausgebeutet und mißhandelt werden. Ich möchte sie unterstützen, da ich sicher bin, daß in diesem Fall die Hilfe direkt und ohne Zwischenstationen ankommt. Ich habe von ihr die unten stehende Mail bekommen und will ihr bei ihrem Engagement helfen.

Das Ganze beginnt jetzt erst, es sollen an dieser Stelle aber Informationen und Links folgen. Alle, die mithelfen wollen, sind herzlich eingeladen, für Vorschläge bin ich dankbar, für Spenden auch.

Vielleicht können wir Frau Nowak helfen, ihre Arbeit fortzusetzen.
Ein erster Link ist ein Bericht einer jungen Deutschen, den Sie unter
http://heinz-kuehn-stiftung.de/pdf/jahrb17/jahrb17_16.pdf abrufen können. Es sind zwar nur allgemeine Informationen, aber man kann nicht aufhören zu lesen.

Lesen Sie die Berichte von Frau Nowak

LiebeR BriefleserI,

wie Ihr (vielleicht) schon wisst, endet unser Aufenthalt hier in Gabun Ende Juni.

Die Arbeit im Kinderzentrum ist nach wie vor eine große Herausforderung und für mich noch nicht zu Ende. In meinem Herzen werden diese Kinder immer einen Platz haben, auch wenn uns tausende Kilometer voneinander trennen werden.

Derzeit haben wir 4 Mädchen im Zentrum. Andere sind leider noch draußen auf den Straßen, werden dort ausgebeutet und haben derzeit keine Aussicht auf Liebe und ein besseres Leben, ein Leben bei ihren Familien in einem vertrauten Umfeld, wo, wenn auch oft nur mit einfachsten Mitteln, wenigstens eine gewisse Entwicklung möglich ist.

Wir haben vorgestern in einem Quartier eine Gruppe Mädchen ausfindig gemacht, die auf dem dortigen Markt einem Kinderhändler (in diesem Fall eine Frau) von früh bis spät ausgeliefert sind und unter menschenunwürdigen Bedingungen ihre Arbeiten verrichten. Alle von ihnen sind unterernährt, eingeschüchtert und tragen Verletzungen an Händen und Füssen.

4 Mädchen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren.

Es ist mir bewusst, dass diese Gruppe nur ein Teil von vielen ist. Aber hat man das einmal mit eigenen Augen gesehen, kann man nicht einfach wegschauen und tatenlos zur Tagesordnung übergehen.
Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit meiner Kollegin, alles zu unternehmen, diese Mädchen aus diesem grauenhaften Umfeld herauszuholen. Das hiesige Sozialamt (alles nicht vergleichbar mit Institutionen in Europa) fühlt sich nur begrenzt zuständig. Aber immerhin werden die Kinderhändler von ihnen zur Rechenschaft gezogen.
In diesem Sinne wende ich mich noch einmal an euch, in der Hoffnung, dass euch diese Zeilen von so weit her „erreichen“.

Um mehr Kinder bei uns aufnehmen zu können, brauchen wir zu den lokalen Spenden noch zusätzliche finanzielle Hilfe. Über den Verlauf unserer Aktion werde ich den Spendenden selbstverständlich Bericht erstatten.

Wer sich durch diese Zeilen angesprochen fühlt und vielleicht auch noch Verwandte und Freunde dafür sensibilisieren kann, darf gerne auf folgendes Konto spenden.

Konto

Birgit Nowak
Bank Austria
514 16 13 19 08
BLZ 12000

Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Gut zu wissen: Ein Richtwert für die Beherbergung und Versorgung (Nahrung, medizinische Betreuung, Schulgeld) eines Kindes beläuft sich auf € 150,-pro Monat.

Herzliche Grüsse aus Gabun,

Birgit/ Mission NISSI

Wir sind eine christlich caritative Organisation

Unsere Aktionen

Das Kinderzentrum

Das Zentrum hat eine Aufnahmekapazität für 10 Kinder, aber meistens ist es ueberfüllt und das manchmal mit bis zu 20 Kindern. Wir nehmen Kinder in jedem Alter auf bis zu 21 Jahren und von verschiedenen Nationalitäten (Gabun, Togo, Benin, Nigeria, Mali, Elfenbeinkueste…). Sie werden uns vom Sozialamt, anderen Behoerden und auch von Mitbürgern zugeführt.

Wir bemühen uns, um ihnen eine stabile Umwelt zu geben damit sie wieder ein emotionales Gleichgewicht und Sicherheitsgefuehl entwickeln können.

Eine Psychologin, die auf freiwilliger Basis mit uns arbeitet, macht regelmäßige Besuche im Zentrum. Die älteren Kinder gehen zur Schule und fuer die Jüngeren haben wir eine Vorschullehrerin, die Unterricht im Zentrum erteilt.

Die Betreuerinnen bemühen sich, den Kindern zuzuhören und ihnen eine liebevolle Atmosphäre zu geben. Wir organisieren regelmäßige Ausgänge zu Spielplätzen, Zoo, Strand etc…

Unser Ziel

Es ist unser Wunsch, dass die Kinder wieder in ihre Familien eingegliedert werden. Deshalb behalten wir den Kontakt mit den Eltern auf und versuchen immer eine emotionale Verbindung und einen Dialog zu entwickeln.

Wenn die Eingliederung unmöglich ist, werden die Kinder von den entsprechenden Behörden freigegeben zur eventuellen Adoption oder zur Aufnahme in eine andere Familie. In den schwierigeren Fällen ist der Aufenthalt im Kinderzentrum garantiert.