Operationen |
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So viel wie nötig, so wenig wie möglich: Das gilt vor allem für die Chirurgie. Doch manchmal geht es nicht ohne Operation. Ich begleite Sie gerne ins Rudolfinerhaus oder ein anderes Privatspital und führe dort alle gynäkologischen Operationen einschließlich Bauch- und Gebärmutterspiegelungen (Knopflochchirurgie) durch. |
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Thermoablation
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Bei Störungen der Regelblutungen (vor allem zu starke Blutungen aber auch nicht anders beherrschbare Zwischenblutungen) kann heute anstelle einer Gebärmutterentfernung lediglich die Gebärmutterschleimhaut mittels Hitzeeinwirkung behandelt werden. Der Patientin bleibt dadurch eine größere Operation erspart. Die Operation erfolgt in Vollnarkose und muß mit einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) und einer Curettage (Ausschabung) kombiniert werden, wodurch bösartige Veränderungen ausgeschlossen werden. |
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Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)
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Die Gebärmutterspiegelung ist eine endoskopische Methode, mit der es möglich ist, die Gebärmutterhöhle sichtbar zu machen. Dazu führt man ein nur wenige Millimeter dickes optisches Instrument über die Scheide und den Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle ein. Um diese zu entfalten und gut einsehen zu können, wird Flüssigkeit in die Gebärmutter eingeleitet. Der Vorteil des Verfahrens besteht in der direkten Sichtbarmachung von Strukturen in der Gebärmutterhöhle und der Möglichkeit zur Entnahme von gezielten Gewebeproben. Dies ist durch sehr feine Instrumente möglich, die durch einen zusätzlichen Arbeitskanal eingeführt werden. Die Gebärmutterspiegelung erfolgt in der Regel unter Vollnarkose. |
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Embolisation
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Eine neue und faszinierende Methode. Sie wurde von einer Pariser Arbeitsgruppe Anfang der 90er Jahre entwickelt . Sie ist ein Verfahren, das von Radiologen mit spezieller Ausbildung durchgeführt wird und welches ohne Vollnarkose und ohne Operation auskommt. Die Gebärmutter bleibt erhalten. |
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Endoskopie
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"Endoskopie" ist der Überbegriff für die mikroinvasiven Operationstechniken. Dabei ist eines der Spezialinstrumente ein optisches Gerät, mit dessen Hilfe über eine kleine Videokamera die Bilder mit extremer Vergrößerung auf einem Monitor dargestellt werden, sodass der Operateur mit höchster Präzision arbeiten kann. Es ist durch die Anwendung feinster Spezialinstrumente und einer besonders schonenden Vorgehensweise gekennzeichnet. Hierdurch werden die Patientinnen wesentlich weniger belastet und die Rate der Komplikationen auf ein Minimum gesenkt. Mithilfe der mikroinvasiven Techniken ("Schlüssellochchirurgie") können größere Operationen, insbesondere Bauchschnitte fast immer vermieden werden. Damit erübrigt sich ein langwieriger stationärer Aufenthalt. |
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Bauchspiegelung (Laparoskopie)
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Eine Bauchspiegelung wird erforderlich, wenn sich krankhafte Veränderungen und verdächtige Befunde im Bauchraum nicht ausreichend abklären bzw. beseitigen lassen. Beispielsweise wären hierdurch im Falle von chronischen Unterbauchschmerzen dem Verdacht auf Verwachsungen oder einer Endometriose, eine Art Streuung der Gebärmutterschleimhaut, nachzugehen. Hier erlaubt die Bauchspiegelung die genaue Diagnosesicherung durch die gezielte Entnahme kleiner Gewebeproben (Biopsien), die anschließend feingeweblich untersucht werden. Eine wichtige Rolle spielt die Bauchspiegelung auch bei der Abklärung einer Sterilität, wobei die Eileiter mit einer Farbstofflösung durchgespült und somit auf ihre Durchgängigkeit überprüft werden. Auch Operationen an den Eierstöcken können durch Laparaskopie ohne Bauchschnitt durchgeführt werden. Sie erfordert eine Vollnarkose |
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Descensus-OP, TVT-Bandeinlage
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Diese Operationsmethoden werden allgemein bei Senkungsproblemen (z. B. Gebärmuttersenkung) angewandt. Weit im Vordergrund steht hierbei die Behebung der Harninkontinenz. Die Eingriffe erfolgen unter Vollnarkose über die Scheide. Im Falle der TVT-Operation werden an der Schiedenwand bzw. am Scharmbein zusätzlich kleine Einschnitte nötig, durch die mit speziellen Instrumenten der vaginale Eingriff assistiert wird. Der Eingriff erfolgt meist in örtlicher Betäubung ("Kreuzstich") |
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Kaiserschnitt
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Der Kaiserschnitt (sectio caesarea), auch Schnittentbindung, ist eine geburtshilfliche Operation, bei der die Bauchhöhle und die Gebärmutter zur Geburt des Kindes aufgeschnitten werden. Heutzutage werden Kaiserschnitte so sanft ausgeführt, dass Mutter und Kind schon ein paar Tage nach der Operation nach Hause entlassen werden können. Es kommen heute etwa 15% der Kinder mit Kaiserschnitt zur Welt. |
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